eMarketing hilft freie Lehrstellen zu besetzen

by Urs E. Gattiker on 2013/01/20 · 0 comments 1.892 views

Immer häufiger werden Lehrstellen nicht mehr besetzt
Das alte Rezept: Stellenanzeige schalten und beten genügt nicht mehr.
Die Devise lautet: gezielte Rekrutierung, Employer Branding und gutes Personalmarketing.
PS. Hat Ihr Unternehmen einen Karriere, HR oder Recruiting Blog? My.ComMetrics hilft dessen Reichweite beim Zielpublikum zu verbessern.
Anklicken - mehr Infos zu:  Gattiker, Urs E. (2013). Social Media Audit: Measuring for Impact – ISBN 978-1-4614-3602-7Die richtigen Talente zu finden und zu binden, ist eine Herausforderung, der wir uns alle erfolgreich stellen müssen. Das Erfolgsrezept sind intelligente Strategien und Prozesse, der richtige Marketing-Mix, die passgenaue Kreation und die zuverlässige Umsetzung.
Übrigens, wenn Sie unser Thema interessiert, einfach  Blog abonnieren - in 2 Wochen mehr über Strategie, Social Sharing, KPI, ROI, Effizienz von Dr KPI.

1. Gestaltung & Aufbereitung der Information

Die Gestaltung der Webseite sollte so sein, dass die interessierte Besucher die Informationen über Karriere und Job möglichst rasch finden, wie z.B. dank Hilfe einer Kategorie wie unten:

  • Job und Karriere

Unter der obigen Kategorie sind dann die folgenden Unterkategorien aufgebaut.
   Blog
   Ausbildung
Praktikanten und Trainees
Berufseinsteiger
Univabsolventen
Fachkraft (d.h. Lehre abgeschlossen)
Andere
   Fachkräfte
Büro/Admin (z.B. Buchhaltung, Marketing, Personal, Informatik)
Werkstatt (Mechaniker, WerkzeugmacherIn)
Andere

Auch hier ist ein Test mit der Zielgruppe der beste Weg um herauszufinden ob es noch eine besser Kategorisierung gibt als wie oben voregeschlagen.

2. Visuelle Informationen

Visuelle Effekte können helfen Ideen besser zu kommunizieren. Doch zuviele Skripte und zuviele Fotos nehmen oftmals zuviel Platz weg. Weniger ist mehr!

Grsse Fotos beinhalten auch nur wenig Informationen für Google ausser einigen Tags. Deshalb ist es oftmals besser nicht allzugrosse Images einzubauen (z.B. siehe oben).

Wenn die Maus über eine Foto positioniert wird, zeigt sich ein erklärender Text (Siehe Beispiel oben rechts – Measure Social Impact). Dieser kann dann vom Screenreader vorgelesen. Dies ist  eine Software, die den Inhalt, der auf dem Bildschirm dargestellt wird, laut vorliest.

3. Search – findet mich der Bewerber?

Wie schon oben erklärt, Fotos beinhalten keine Informationen für Suchmaschinen ausser man fügt mehrere Tags hinzu. Das gleiche gilt auch für eine PDF Datei welche Besucher runterladen können. Eine solche Datei kann nicht indexiert werden. Jedoch können Meta-Tags welche in der Datei eingebettet sind der Suchmachine wie z.B. Bing wichtige Informationen vermitteln.

Es ist sicherlich auch besser wenn die Suche auf dem Web einen Link auf die Firmen-Webseite zu Tage fördert. Oft wird jedoch eine Stellenbeschreibung nach deren Besetzung vom Netz genommen. Aber Google hat die Seite indexiert. Deshalb wird diese weiterhin in Suchresultaten auftauchen. Wenn dann jemand auf den Link anklickt, wird er sehrwarscheinlich eine Fehlermeldung erhalten.  Besser eine schon besetzte Stelle im Web lassen mit einer Notiz (z.B. diese Stelle ist nicht mehr offen). Ebenfalls hilft ein Link vom alten Jobinserat welcher direkt zu den heutigen Job-Angeboten führt aufzuschalten.

4 Zusammenfassung: Machen sie den Test

Um feststellen zu können ob Ihre Webseite oder Lehrstellenblog die gewünschten Resultate im Personalmarketing bringt, müssen vier Dinge abgeklärt werden:

  1. Relevanz für Zielgruppe - sprechen die Inhalte die Zielgruppe(n) an?
  2. Erfolgreiche Suche auf Google - findet man die Infos über Lehrstellen auch ohne Nennung der Firma oder Werbung auf Seite 1?
  3. Gute Navigation - genügen 2-3 Clicks um dorthin zu gelangen wo man hin muss?
  4. Regelmässig neue Inhalte - Werden jede Woche oder mindestens all 14-Tage neue relevante und für Zielgruppe interessante Inhalte freigeschaltet (z.B. auf dem Blog)?
Passive Kanäle haben an Wirkung verloren und Unternehmen brauchen relevante und regelmässig aktualisierte Inhalte auf der Firmenseite z.B. dem Karriere-Blog. Diskussionen wie auch das Verbreiten dieser Inhalte über andere Netzwerke wie z.B. Facebook oder Google+ können helfen, wenn richtig genutzt, die Zielgruppe zu erreichen.

Mehr Tipps – Präsentation – Slides, Video & Podcast

Tipp: URLs in der Präsentation unten anklicken um mehr Informationaen zu erhalten (PS. ein kurzes Video ist in die Präsentation eingebettet):



Unterhalb dieses Blogeintrages finden Sie auch den 5:23 Min. Podcast zur obigen Slideshow und dem Personalmarketing Video

Tipp: Weitere Informationen zum  Thema Strategie, MINT Berufe, Fachkräftemangel, e-Marketing, HR Strategie & Organisation, ROI, KPI und Kennzahlen (anklicken – Suchauftrag wird ausgeführt).

Weitere Ressourcen zum Thema:

- Würth Ausbildung
Infografik – Was hilft bei der Lehrstellensuche wirklich?
- Rizzardi, Sonja (2005). Personalmarketing aus der Sicht der Studierenden. Konzeptionelle Grundlagen – Empirische Ergebnisse – ausgewählte Gestaltungsempfehlungen. Lizenziatsarbeit – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät  der Universität Bern.
- Deutsche Unternehmen mit Karriereseiten auf Facebook
- Ratgeber: Online Word of Mouth Marketing [Infografik] – CyTRAP Labs
- Machen Sie mitAzubi Studie 2013

ZL:NG | @CyTRAP schreibt: Ausbildung zur Fachkraft: e-Marketing richtig gemacht

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Urs E. Gattiker, Ph.D. - CyTRAP Labs - ComMetrics.
Der Autor: Diesen Beitrag hat  Urs E. Gattiker geschrieben, ein Social Media Marketing & Strategie Experte. Urs schreibt über die Verbindung von Datenschutz, Compliance, Social Media und Marketing. Sein neuestes Buch Social Media Audit: Measure for Impact erschien im Dezember 2012 bei Springer Science Publishers. Am nächsten Buch schreibt er zur Zeit fleissig
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