Leitfaden zum besseren eRecruiting mit Facebook

by Urs E. Gattiker on 2012/12/04 · 13 comments 1.672 views

4 Schritte zur Verbesserung in 2013
Personalsuche, Personalmarketing, Personalakquise, Personalberatung, eRecruiting, Personalwerbung, Personalbeschaffung – Erfolg ist überall gefragt.
Wir zeigen auf wie man mit Social Media den Erfolg schneller sicherstellt.
Anklicken - mehr Infos zu:  Gattiker, Urs E. (2013). Social Media Audit: Measuring for Impact – ISBN 978-1-4614-3602-7Die richtigen Talente zu finden und zu binden, ist eine Herausforderung, der wir uns alle erfolgreich stellen müssen. Das Erfolgsrezept sind intelligente Strategien und Prozesse, der richtige Marketing-Mix, die passgenaue Kreation und die zuverlässige Umsetzung.

Hier stellt sich dann auch die Frage wie wir die besten Köpfe, vom Lehrling, Trainee, Praktikant, Nachwuchskraft bis zum Professional erreichen können.

Ob klassisches Hochschulmarketing, Online Recruiting oder Karrierebroschüren, Social Media wird immer wichtiger. Wir zeigen auf, warum wie beim eRecruiting für Lehrstellen für einige Firmen eine Facebook Seite vielleicht helfen kann, aber für andere weniger. Dieser Eintrag offeriert Ihnen neben einem YouTube Video, auch eine Slideshare Präsentation sowie einen Podcast welche über das hier vertiefte Material weiter ins Detail gehen.

Uebrigens, in eigener Sache, haben Sie den neuesten Group Newsletter unserer Xing – Social Media Monitoring Gruppe  (anklicken um Newsletter anzuschauenschon gelesen? Schauen Sie mal rein, es lohnt sich.

Den Blog können Sie hier gleich mal abonnieren - kostenlos die neuesten Trends von Dr KPI.

Zielsetzung und Zielgruppe

Beides muss abgestimmt werden, d.h. wenn man die Zielgruppe festgelegt hat (z.B. Primarschüler oder Oberstufe) dann müssen die Ziele festgelegt werden (z.B. Primarschüler auf Lehrstellen im technischen Bereich aufmerksam machen und Interesse wecken).

Dabei muss auch abgeklärt werden welche Probleme diese Zielgruppe hat (z.B. wie steht es mit dem Mathematikverständnis?) und mit welchen Lösungen man sie begeistern kann. Folgende Fragen werden sich dann sicherlich stellen, wie z.B.:

  1. Sind die Schüler auch bereit, falls notwendig, ihre Mathematik Kenntnisse zu verbessern?
  2. Wenn ja, würden sie zusätzliche Mathe Stunden dann auch wirklich besuchen wenn ihnen diese angeboten werden?
  3. Ebenfalls, ist die Schülerin bereit von  Mo – Fr täglich 10 Minuten zusätzlich Mathe-Hausaufgaben zu machen, um die möglichen Defizite zu eliminieren?

Ohne die obigen Anstrengungen des Schülers können die Defizite wohl kaum elminiert werden. Wenn dies jedoch gelingt, dann steigen für den Schüler die Chancen bei einer Bewerbung für eine technische Lehrstelle signifikant.

6 Schritte zum Erfolg im Personalmarketing und e-Recruiting

Plattformen, Personal und Budget

Auch wenn Facebook eine populäre Plattform ist heisst dies nicht, dass sich die Zielgruppe dort über Lehrlingsausbildung als Elektroniker EFZ,  Polisseur EBA oder Urhmacher Fachgebiet Rhabillage diskutieren will.

Ebenfalls muss abgeklärt werden, ob Personal mit den notwendigen Schlüsselqualifikationen im Team vorhanden sind. Nur dann können die verschiedenen Social Media Kanäle effektive bedient werden (z.B. Flickr ist nicht Pinterest – deshalb baucht es auch hier einen anderen Ansatz).

Sehr wichtig ist die Schlagzeile, diese muss beim möglichen Mitarbeiter auf Interesse stossen
Dabei spielen natürlich auch das Budget eine zentrale Rolle. Hier sollten die direkten und indirekten Kosten aufgelistet werden, um ein besseren Überblick zu erhalten.

Benchmark

Management ist fast immer am systematischen Vergleich interessiert. Z.B. können die eigenen Aktivitäten mit Konkurrenten oder Industrie-Standards verglichen werden? Dabei ist insbesondere zu beachten, ob die Aktivitäten die gewünschte Resonanz generieren (z.B.  Social Sharing).

Mit Hilfe der Benchmarks und Best Practice können dann die neuen Ziele festgelegt werden um die Eigenleistung zu verbessern Beispiele sind hier z.B.

  • wie erhöhe ich die Anzahl Bewerbung per offener Lehrstelle für 2013, und/oder
  • wie mache ich potentielle Lehrlinge bessere auf unsere Ausbildungsangebot aufmerksam?

Siehe auch: Lehrstellensuche 2013 – Infografik.

4 Schritte zum besseren Personalmarketing

Um feststellen zu können ob eine Facebook Seite, Blog oder Webinhalte die gewünschten Resultate im Personalmarketing bringen, müssen wir vier Schritte nachvollziehen:

  1. Inventaraufnahme – was machen wir schon heute und wie gut machen wir es?
  2. Verbesserung der Prozesse – anhand des Inventars oder der ersten Review versuchen, die Prozesse zu verbessern.
  3. Zielsetzung für den nächsten Audit festlegen - Welche Ziele will das Unternehmen im Personalmarketing und der Lehrlingsrekrutierung mit Social Media im besonderen erreichen? Wie wird dann überprüft ob der Erfolg auch wirklich eingetreten ist?
  4. Erster Audit – Erreichung der Ziele wird überprüft, Prozesse werden analysiert, Änderungen zur Verbesserung des  Recruiting eingeleitet.
Tipp: URLs in der Präsentation unten anklicken um mehr Informationaen zu erhalten (PS. hier klicken wenn Präsentation nicht angezeigt wird übrigens, ein kurzes Video ist in die Präsentation eingebettet):


Unterhalb dieses Blogeintrages finden Sie auch den 5:21 Min. Podcast zur obigen Slideshow und eRecruiting Video

Was ist Ihre Meinung- Ihr Kommentar würde mich freuen.

Tipp: Weitere Informationen zum  Thema Social Sharing, WOM, ROI, KPI und Kennzahlen (anklicken – Suchauftrag wird ausgeführt).

Weitere Ressourcen zum Thema:

- Ratgeber: 7 Web-Content Probleme beheben
Top 10 Social Media Fragen 
- Deutsche Unternehmen mit Karriereseiten auf Facebook
- Ratgeber: Online Word of Mouth Marketing [Infografik] – CyTRAP Labs
- Machen Sie mitAzubi Studie 2013

ZL:NG | @CyTRAP schreibt: Personalmarketing: Erfolg mit Facebook


Urs E. Gattiker, Ph.D. - CyTRAP Labs - ComMetrics.
Der Autor: Diesen Beitrag hat  Urs E. Gattiker geschrieben, ein Social Media Marketing & Strategie Experte. Urs schreibt über die Verbindung von Datenschutz, Compliance, Social Media und Marketing. Sein neuestes Buch Social Media Audit: Measure for Impact erschien im Dezember 2012 bei Springer Science Publishers. Am nächsten Buch schreibt er zur Zeit fleissig
Vernetzen Sie sich mit dem Autor über:  Twitter | Google+ | Xing
Haben Sie Fragen – Anregungen? Ich freue mich auf Ihren Kommentar unten, ich werde diesen gerne beantowrten. Oder nutzen Sie unser Kontaktformular.


  • Pingback: World Economic Forum

  • Pingback: MyComMetrics

  • Pingback: DrKPI Urs E Gattiker

  • Pingback: RobinsPost Members

  • Pingback: Azubi Retweeter

  • Pingback: Frank

  • Pingback: Bernadette Bisculm

  • Pingback: DrKPI Urs E Gattiker

  • Pingback: Urs E. Gattiker

  • http://www.maechler.me/ Eric-Oliver Mächler

    ja die wahl der kanäle sind wohl der 1. wichtigste entscheid den eine firma fällen muss. ist man auf lehrlingssuche ist xing falsch – da wäre twitter oder facebook oder selbst netlog besser. ist man aber auf putzfrauensuche – ist wohl klassisches SEO besser als facebook ads oder xing anzeigen.

    ich stehe der ganzen social media eRecruiting eher skeptisch gegen über. es reicht meiner ansicht völlig aus, wenn man die freie stelle auf seiner firmenwebseite publiziert. und es dann durch gute seo massnahmen und evtl sharing via social media verteilt. aber mehr muss man da nicht machen…

    selbst in gebieten wo sich die firmen um neue mitarbeiter prügeln bringt sowas gar nichts – da ist man mit einer “kopfprämie” besser drann den man demjenigen auszahlt der ein neuer angestellter vermittelt

    • http://commetrics.com/articles/what-they-do-not-teach-you-at-lady-gaga-university/ Urs E. Gattiker

      Lieber Eric  @annubis:disqus 
      Danke für Deinen Kommentar oben.  In den meisten Dingen stimmen wir sicherlich überein.
      Ich empfinde es auch immer wieder als hilfreich, wenn sich eine Firma dafür entscheidet bei erfolgreicher Hilfe der Mitarbeiter bei der Besetzung von offenen Stellen oder auch bei Ausbildungsplätzen einen Bonus/Prämie zu bezahlen.

      Einige Firmen wie z.B.  Wuerth haben gleich mehrere Seiten auf Facebook auf für Azubis (der Azubiblog) https://www.facebook.com/Wuerth.Karriere

      Was dies genau bringt in Sachen Rekrutierung ist unklar denn ein interaktiver Blog auf der Würth Webseite welcher Google auch indexieren kann bring sicherlich viel mehr…. was Daimler auf ihrem Blog eindeutig beweist.

      Deshalb bin ich auch einig was SEO betrifft und relevante Beiträge auf dem Blog zwecks Karriere, Azubi, Lehre, Ausbildung… bringt interessierte Besucher welche sich vielleicht um eine Lehrstelle bemühen wollen.  Da stimmen wir auch überein :-)

      @Eric_Maechler:twitter  Danke für den Kommentar und Frohe Weihnachten 

  • Pingback: Social Media Recruiting: Mit Speck fängt man Mäuse » » Dr KPI: ROI, Efficiency, KMU, Kennzahlen, Strategien

  • Pingback: Die 10 besten Karriereblogs der Schweiz » » Dr KPI: ROI, Efficiency, KMU, Kennzahlen, Strategien

Previous post:

Next post: