3 wichtige Social Media Trends

by Urs E. Gattiker on 2012/02/26 · 15 comments 4.785 views

Zusammenfassung
Gutes Social Customer Relationship Management (sCRM) bedingt, dass wir Inhalte bereitstellen welche das Zielpublikum interessieren. Social Media und dessen Impakt zur Steigerung des Bekanntheitsgrades für Produkt, Marke oder Firma darf dabei nicht unterschätzt werden.

In Sachen Social Media differenzieren Experten zwischen drei Dingen:

  1. Hardware (z.B. Smartphone, Tablet Computer oder Heim-PC),
  2. Infrastruktur (z.B. Blog, Facebook oder Xing), sowie auch
  3. soziale Kommunikation, d.h. was die Menschen damit tun oder wie sie die Infrastruktur nutzen.

Hardware wie ein Notebook oder iPhone kann man z.B. nutzen, um ueber den Blog, Twitter oder Xing einen Status-Update zu publizieren. Der Update kann andere über einen guten Artikel informieren den man gerade gelesen hat. Andere mögen mit Hilfe des Mobiltelefons auf Facebook einen Status Update publizieren, wenn sie auf dem Sessellift den Berg hochfahren.

Für denjenigen welcher Inhalte auf Blogs oder Webseiten bereitstellt gibt es jedoch drei wichtige Entwicklungen die es zu berücksichtigen gilt. Diese diskutieren wir kurz.

1. SEO ist immer weniger wichtig

SEO ist das Resultat von schlechter Webpage Technologie und Programmierung.  Somit macht SEO oder Search Engine Optimisierung es Suchmaschinen einfacher, die Webseite zu indexieren wenn die Inhalte von guter Qualität sind.

Nichtdestotrotz, SEO Probleme werden eher seltener, da Blogs und Webseiten immer besser werden.  Dies bedeutet auch, dass nur schlecht designte Webseiten mit strukturellen SEO Problemen von Arbeit auf diesem Gebiete profitieren können.

Fazit: Was wir schreiben ist das Wichtigste  – nicht jedoch ob wir die zehn Keywords oder Schlagwörter im Artikel eingebaut haben.

2.  Sentiment Analyse funktioniert, aber Vorsicht…

Wer sich mit Social Media Monitoring beschäftigt, kommt derzeit an dem Schlagwort “Sentiment Analysis” – in Deutsch Stimmungsanalyse – nicht vorbei. Heute reicht es nicht mehr zu wissen, wie viele Gespräche im Social Web über das Unternehmen existieren. Das Unternehmen möchte nun auch wissen, ob die Nutzer das Produkt oder die Marke mag oder eben nicht.

Viele Anbieter bieten mittlerweile eine automatisierte Stimmungsanalyse an. Sentiment Analyse ist noch nicht aus den Kinderschuhen raus.

Fazit:  Kontext ist das A & O der Stimmungsanalyse. Zum Beispiel bei einer Anfrage via Webformular: Sind es die 24 Stunden die der Kunde auf die Antwort warten musste, oder aber die Qualität dieser, welche den Kunden verstimmte? Ohne Kontextanalyse wissen wir die Gründe nicht.

3. Social Influence

Social Media heisst auch, dass Inhalte von Menschen bewertet werden. Der wirkliche grosse Nutzen kommt vom sozialen Einfluss.

Social Influence ist abhängig von der sozialen Interaktion welche sich rund um die Inhalte abspielt. Zum Beispiel liest ein Leser einen guten Blog Eintrag. Danach sendet er einen Link über Twitter und postet einen Eintrag mit dem Link auf Google Plus. Seine Followers auf Twitter wie auch auf Google Plus teilen diesen Link mit ihren Freunden auf Facebook oder diskutieren den Beitrag in einer Xing oder LinkedIn Gruppe.

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Vielleicht schreibt auch jemand einen Kommentar zu diesem Inhalt auf dem Blog. Eine ausführliche Antwort auf einen solchen Leserbeitrag kann wiederum den Dialog und die Diskussion um das Thema fördern, welches im Blogeintrag oder dem Arbeitspapier behandelt wird.

Vielleicht resultiert daraus aber auch, dass noch mehr Leute sich ein Abo zu Ihrem Blog verschaffen wie dies schon über 1,500 Leute bei uns gemacht haben. Deshalb, einfach Ihre Email hier eintragen, den Rest machen wir.

Fazit: Immer wichtiger wird, dass Inhalte welche die Zielgruppe gut findetmit anderen geteilt werden (z.B. auf Google Plus).
Auch die Diskussion dieser Inhalte, wie z.B.  eines Video oder einer Checkliste, mit Freunden oder Gleichgesinnten auf  Social Media wird immer wichtiger. Dies fördert den Bekanntheitsgrad der Marke oder des Unternehmens und erlaubt es MitarbeiterInnen neue Kontake mit Leuten aus dem Zielpublikum knüpfen. Diese sind das A & O des Verkaufs.

Schlussfolgerungen  – was zählt – 3 Tipps

Hier haben wir 3 Tipps die Ihnen helfen sollten die für Ihr Unternehmen beste Strategie zu finden damit Ihre soziale Kommunikation zum Erfolg führt.

  1.  sCRM braucht qualitativ gute Inhalte: Effektive Nutzung von Twitter, Blog oder Google Plus braucht die Erarbeitung von guten Inhalten welche für die Zielgruppe Mehrwert dartstellt. Ohne Zeit zum recherchieren der Beiträge wie auch des Schreibens klappt dies nicht.
  2. sCRM braucht soziale Kommunikation:  Mitarbeiter müssen sich auf verschiedenen Social Media Plattformen engagieren und sich mit Kunden austauschen. Dies schafft Vertrauen.
  3. Eine Social Community alleine tut es nicht: Ein Nutzer- oder Kundenforum, Blog oder Facebook Auftritt braucht sorgfältige Pflege und regelmässige Beiträge.  Geld und Zeit können dabei helfen eine gute Leistung zu erbringen. Nichtsdestotrotz, Motivation ist das Wichtigste.

Weitere Ressourcen:

TippSuchenauftrag für mehr Informationen von CyTRAP über sCRM, Kundenbehiehungsmanagement und Trends (einfach anclicken)

Bezugsquelle des Artikels: – 3 wichtige Social Media Trends 

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  • http://www.kommboutique.com/ Gaby

    Hallo Urs,

    das ist ein toll geschriebener und verständlicher Artikel. Mir gefällt besonders, dass die Qualität der Inhalte immer wichtiger wird und dass der soziale Aspekt (der ja hinter dem ganzen Thema Social Media steckt) mehr und mehr in den Vordergrund tritt.

    Viele Grüße

    Gaby

    • http://commetrics.com/articles/what-they-do-not-teach-you-at-lady-gaga-university/ Urs E. Gattiker

      Liebe @99b3f03afeaf6af31aeeb50568d418e2:disqus 
      Danke für Deinen Kommentar und das Lob.

      Ja Inhalte werden immer wichtiger denn das Volumen an News/Nachrichten wird immer grösser.  Die einzige Möglichkeit die wir haben ist sicher zu stellen, dass die Leute ausschau halten auf unsere Inhalte, damit sie es überhaupt sehen.

      Aber schwierig ist auch die richtigen Inhalte zu schreiben für das eigene Zielpublikum. Es braucht Zeit und einiges an Recherchen.

      Aber man darf da einfach nicht aufgeben :-)
      Danke @Kommboutique:twitter 

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