Ratgeber Patientenbildung: Mit Strategie zum Erfolg

by Urs E. Gattiker on 2014/03/03 · 11 comments 6.840 views

Wir sind umgezogen.

Seit Ende März erhalten Sie die neuesten News im Bereich Social Media und Benchmarking direkt von DrKPI.de die Social Media Benchmarking Plattform.

Tragen Sie sich ein: KPI und ROI mit Social Media: Fallbeispiele und Trends

Update 2014-03-20: Diskussion in Xing Gruppe: Social Media Monitoring – Twitter Chat Image - Click get more infos about Careum Congress Basel - March 17/18, 2014 - Social Media - WORKSHOP DETAILS

Ein weiterer Beitrag in unserer Serie zum Workshop am Careum Congress: EFFEKTIVE Nutzung von Social Media für Patientenorganisationen (März 2014).

Folgende Fragen werden in diesem Beitrag diskutiert:

  • Was ist eine Social Media Strategie?
  • Wie sollte diese für meine Patientenorganisation aussehen?

Schlagwörter: Careum Congress,  #CC14B, KPI, Leitfaden, Patientenbildung, Patient Empowerment, Patientengruppe, Selbsthilfe, Strategie

Weitere Beträge in dieser Serie sind:

3 Dinge machen eine Strategie aus

CLICK AUF GRAFIK - der Corporate Blog ist mehr als nur ein PR oder Marketing Sprachrohr oder Megafon. Es gibt 3 Sachen welche eine Strategie für eine Patientenorganisation ausmachen. Diese sind:

  1. Produkt-Differenzierung: Wird eine Marktlücke abgedeckt.
  2. Gutes Preis- / Leistungs-Verhältnis: Social Media Aktivitäten bieten eindeutigen Mehrwert für Patienten und / oder deren Familien.
  3. Segmentierung:  Spricht eine klar definierte  Zielgruppe an (z.B. Patienten welche unter Amyotrophe Lateralsklerose leiden = ca.  5 von 10,000 Menschen).

Bei der Strategie geht es nicht um was wir tun wollen, unsere Ziele etc.  Der Fokus ist wie wir sicher stellen können, dass sich unser Angebot von anderen differenziert. Dabei müssen wir ebenfalls ein gutes Preis- / Leistungs-Verhältnis garantieren können. Ebenfalls wichtig ist, dass die Zielgruppe klar definiert ist. Wer soll wie vom Angebot profitieren? Die Antwort zu dieser Frage  is ein wichtiger Teil des zukünftigen Erfolges.

Lesenswert mit Video: Eine Social Media Strategie welche funktioniert

 Jetzt gleich für den Workshop registrieren

Erfolg ohne “Selfies”

CLICK AUF GRAFIK - Selfie - Selfie-Portrait: David Cameron, Helge Thorning-Schmidt and  Barack Obama

Self Portraits sind bei vielen Menschen beliebt. Dasjenige welche Helle Thorning Schmidt (Denmark’s Premier Minister) von sich selber mit Barack Obama und David Cameron schoss wurde weltweit geteilt. Es zeigt die drei während der Feierlichkeiten zu Nelson Mandela’s Tod.

Doch nicht alle Schnappschüsse solcher Art (auch Selfie genannt) stossen beim Zielpublikum auf Interesse.

Deshalb ist es wichtig, solche Inhalte zu erstellen, welche für das Zielpublikum einen Mehrwert darstellen.  Dies ist oft der Fall mit einem Ratgeber oder sonstige Informationen, die bei der Patientenbildung helfen, oder aber das Patient Empowerment verbessern.

Lesenswert: Social Media Workshop: Tipps und Tricks

Abonnieren Sie wie 1500 andere unsere Blogartikel via eMail zum Thema: Social Media Strategie und Marketing Trends! 

Mehr Tipps – Slides

Hier ein paar Slides, die helfen eine Strategie für Ihre Patientgruppe zu formulieren.

Tipp: Mehr Informationen gibt es auch, wenn sie die URLs in der Präsentation einfach anklicken



Tipp: Eine zusätzliche Hilfestellung zur Erstellung einer  Social Media Strategie gibt es auch in diesem Blogeintrag:  Careum Congress Workshop: Social Media Trends

Schlussfolgerung

Die obigen Ausführungen zeigen auf das ohne klare Strategie (50 Wörter sollten dabei reichen) es schwierig wird, Ziele einer Patientenorganisation umsetzen zu können. Patient Empowerment mit Patientenbildung kann jedoch nur dann stattfinden, wenn der Patientengruppe in ihrer  Strategie auf Webinhalte mit Mehrwert  für die Zielgruppe setzt.

Leider wir jedoch oft vergessen, dass die “Corporate” oder Vereins-Strategie, auch in die Inhalte und Arbeit auf dem Gebiete von  Social Media einfliessen muss. Wenn dies nicht geschieht, erhalten Social Media Inhalte weniger Zuspruch von der Zeilgruppe als erwünscht. Zum Beispiel kann  Komplexität die Nutzung der Ressourcen  unnötig einschränken  (z.B. Paraforum Schweiz). Dies kann jedoch nicht das Ziel einer gut funktionierenden Strategie sein.

Weitere CyTRAP Beiträge zu Selbsthilfe, seltene Krankheiten, Social Media Audit (anklicken – Suchauftrag wird ausgeführt).

Quelle: Ratgeber Patientenbildung: Mit Strategie zum Erfolg

Hat Eure Selbsthilfegruppe einen Strategie?
Wie einfach war es diese Strategie umzusetzen?
Welches Ziele hat sich die Patientengruppe für  Social Media gesetzt?
Freue mich wie immer über Feedback.


Urs E. Gattiker, Ph.D. - CyTRAP Labs - CyTRAP BlogRank.
Autor Urs E. Gattiker DrKPI: Ich bin als Mitgründer von CyTRAP Labs GmbH gerne für Sie da wenn es um Strategien & Analytics im Marketing und Social Media  (Google Scholar anklicken) (siehe auch Microsoft Scholar – anklicken) geht.

Mein neuestes Buch Social Media Audit: Measure for Impact erschien 2013 bei Springer Science Publishers.
Das nächste Buch erscheint im März 2014 mit Fallbeispielen, Tipps und Tools. Bei Vorbestellung von Social media and your bottom line (Elsevier BWL/Mgmt) erhalten sie das Buch portofrei und mit 25% Rabatt.

Was sind Social Media ist ein Blogeintrag zum Thema unseres Workshop – Social Media Trends in Basel. Ich hoffem Sie dort begrüssen zu dürfen, denn wir diskutieren auch wie man Social Media auf dem Gebiete von Patient Empowerment nutzen kann.



  • Stan Albers

    Hi Urs @WebUrs:disqus
    Ich weiß nicht, ob es richtig “to the point” ist hier, aber ich möchte folgenden Erfahrungswert gerne weitergeben, weil ich glaube, dass es für Selbsthilfegruppen hinsichtlich social media relevant ist.

    Menschen mit Erkrankungen stoßen in aller Regel nicht sehr leicht im Alltag auf Schicksalsgenossen.
    Umso seltener die Erkrankung, desto größer ist dieses Problem der sozialen Isolierung, – die Selbsthilfegruppen reagieren da ja drauf.
    Hinzukommt, dass viele Erkrankungen immobil machen, so dass man hinsichtlich einer real-life Kontaktaufnahme “doppelt gestraft” ist.

    Gerade hier bieten Social Media exzellente Voraussetzungen dafür, Menschen mit einander in Kontakt zu bringen.
    – Tweet Chats,
    – Talks bei Facebook, oder
    – Hangouts of Google Plus

    nehmen die blockierende Wirkung der räumlichen Distanz einfach weg.
    Plötzlich unterhalten sich vier, fünf oder auch mal 15 Schicksalsgenossen auf direktem Wege miteinander, ein “Vergnügen”, das man sonst selten hat!

    Und es ist so einfach. TweetChats oder auch Chats bei Facebook sind kinderleicht einzurichten. Letzte Anregung meinerseits: Wählen Sie die Variante der Schriftform, weil diese

    a) die Teilnehmer dazu veranlasst, sich halbwegs klar diskursiv zu verhalten (Erkenntnisgewinn!) und
    b) es sich nochmal verwendbarer selbst dokumentiert als ein Online-Radio o.Ä.

    Keep up the good work!

    • http://blogrank.cytrap.eu/ig/4yt/*/*/*/FTindex Urs E. Gattiker

      Lieber Stan Albers
      Das ist ja ein Super Kommentar. Dies hat direkt und indirekt mit der Strategie und deren Umsetzung zu tun.
      Wenn unser Ziel ist den Mitgliedern einer Patientenorganisation zu helfen (z.B. mit Gesprächen mit anderen Patienten oder Familienmitgliedern) dann kann Social Media sehr wichtig sein.

      Zum Beispiel kann man dann

      • Stan Albers

        Hi Urs,
        Es macht Spaß, diesen Sachen mit Dir unter handwerklichen Aspekten zu diskutieren. Von daher noch zwei Rückmeldungen:

        1) Ich habe das zwar bereits gesagt, möchte es aber nochmal hervorheben: Ich bevorzüge die geschriebene statt der gesprochen aufgezeichnete Variante. Die Gründe sind, dass die Selbstdokumentation einfacher nutzbar ist, aber vor allem auch, dass der “Zwang” zu formulieren, in der Situation, dass man endlich mit Schicksalsgenossen kommunizieren kann, und (bei Twitter) unter dem (produktiven) Zwang, dass man nur 140 Zeichen benutzen darf, oft zu einmalig aussagekräftigen Sätzen führt. Erkenntnisgewinn für alle!

        2) Ein Aspekt, den wir noch nicht angesprochen haben, Du aber jetzt streifst, ist die Frage offen (öffentlich) versus geschlossen. Du hast ja mitgekriegt, dass wir mit TweetChats beginnen und gleich über Sexualität sprechen wollen. Wie ist das zu verstehen? Erstens: Wir sind der Meinung, dass Öffentlichkeit wichtig ist für Fachthemen. Zweitens haben wir die Erfahrung gemacht, dass es möglich ist, öffentlich über Krankheit, Sexualität usw zu sprechen, ohne Persönlichkeitsrechte zu verletzen. Wir würden den öffentlichen Charakter sehr ungerne aufgeben. Anders gesagt: Bei nicht-öffentlichen Chats (siehe Memory People Talks bei Facebook zum Beispiel) muss kräftig moderiert werden, damit eine quasi-Öffentlichkeit erstellt und aufrechterhalten wird.

        • http://blogrank.cytrap.eu/ig/4yt/*/*/*/FTindex Urs E. Gattiker

          Lieber Stan

          Danke für die Antwort.
          Sehr interessant finde ich:

          der “Zwang” zu formulieren, in der Situation, dass man endlich mit Schicksalsgenossen kommunizieren kann, und (bei Twitter) unter dem (produktiven) Zwang, dass man nur 140 Zeichen benutzen darf, oft zu einmalig aussagekräftigen Sätzen führt. Erkenntnisgewinn für alle!

          Das glaube ich auch das formulieren hilft man passt mehr auf und liest bevor man loslegt.
          Trotzdem bei über 100 Teilnehmern ist die Flut der Tweets so gross das es für den einzelnen Teilnehmer schon fast nicht mehr möglich ist den Überblick zu behalten.

          Auch stimme ich mit Dir überein, nur wenn man dies öffentlich macht hat man die Chance das es was bringt. Die Leute überlegen eher bevor sie loslegen und es ermöglicht alle gute Beiträge zur Diskussion zu leisten.

          @StanAlbers:twitter Ich bin gespannt auf die Liste der Tweets die ich hoffe publiziert wird. Was da so abging.

          Freundlichst
          Urs

          • Stan Albers

            Stimmt: Gut funktionierende Chats führen leicht dazu, dass man den Überblick verliert.
            Es entstehen auch Unterthemen, die dann auch noch lange nicht immer “zur Sache” sind.
            Aber – auf Grund meiner Erfahrung sage ich, dass es nicht immer der Fall ist *puzzled*. Wahrscheinlich ist die straffe Führung mit einer klaren und trennscharfem Fragestellung SEHR wichtig.
            Vor kurzem war ich in einer “World Café”-Veranstaltung und da wurde genau letzteres betont.

          • http://blogrank.cytrap.eu/ig/4yt/*/*/*/FTindex Urs E. Gattiker

            Lieber Stan Albers

            Danke für Deinen Input hier. Wirklich super. Da liegst du sicherlich richtig wenn du schreibst:

            “…straffe Führung mit einer klaren und trennscharfem Fragestellung SEHR wichtig.”

            Vielleicht braucht man dann auch noch Leute die mitmachen und am Thema interessiert sind und nicht Stalkers welche ein den Hashtag wie z.B. #IFBeV1 um Unsinn zu treiben.

            Nochmals viel Glück morgen Abend mit dem Twitter Chat.

          • Stan Albers

            Morgen Abend? Unser TweetChat ist am nächsten Dienstag, den 18. März von 16 bis 17 Uhr, #IFBeV.
            See you!

          • http://blogrank.cytrap.eu/ig/4yt/*/*/*/FTindex Urs E. Gattiker

            @stan_albers:disqus Kleiner Fehler meinerseits Stan.
            Ich habe das wohl verwechselt.
            Am Dienstag 18. März – am zweiten Tag des Careum Congresses in Basel. Da werde ich wohl kaum teilnehmen können ABER ich werde gucken für die Liste der Tweets mit dem Hashtag #IFBeV oder #IFBeV1 – hoffe du lässt mich hier mit einem Kommentar und Link wissen wann und wo man es runterladen kann :-)
            Viel Glück und Danke im voraus für die Liste.
            Urs

          • http://blogrank.cytrap.eu/ig/4yt/*/*/*/FTindex Urs E. Gattiker

            Lieber @stan_albers:disqus

            Noch aus unserer Xing Gruppe einen Vorschlag den ich dort gemacht haben zwecks Inventar und zugänglicher pdf Datei. Hier nochmals auf Englisch.

            “Lieber Stan
            ….

            1. Das einfachste ist wenn man verschiedene Hashtags nutzt wie #IFBev1 and so forth, GREAT idea

            2. Do not trust the archives to do it for you properly with collecting the tweets. My experience is that. The 2nd morning after the chat (= early Sunday) you go and collect the tweets on Twitter
            ==> https://twitter.com/search?q=%23IFBeV2&src=typd&f=re

            Early morning Europe (i.e. before 10 am) you get most if not 99% plus of all of them.

            3. Copy all tweets with copy and past into a WordProcessor

            4. Put in some text in the front… and your orgs header plus a URL where it can be downloaded.

            5. Upload for download as a pdf file on your server and definitely elsewhere such as Slideshare

            6. Discuss the Chat in a blog entry and embed slideshare with all the tweets.

            Off you go.

            All other things I tried caused me headaches. That is lists got lost, the archives of Twitter no longer produced a complete list of all tweets using the hashtag and so forth…..

            The only way to offer a COMPLETE list is if you do it. Trust me on that one I learned the hard way….

            Ich hoffe die obigen Informationen sind hilfreich.
            Freundlichst
            urs

          • Stan Albers

            Hi Urs,

            der erste TweetChat liegt hinter uns. Das Ergebnis:

            – Am Tag des Chats hatten wir ganz erheblich mehr Clicks auf unserer Seite;
            – unsere Ankündigungen wurden 15 mal retweetet;
            – eine Dame, die zentral ist in der Szene, trat zum ersten Mal mit uns in Kontakt;
            – wir haben im Chat mit einigen Leuten gesprochen, während wir es sonst kaum schaffen, Gespräche initiieren;
            – wir haben Inhaltliches erfahren;
            – wir haben Wünsche der Teilnehmer kennengelernt;
            – wir hatten ganz ordentlich technische Probleme.

            Also – das lohnt sich, wir behalten das bei.
            Der Chat erweist sich als Akquise-Tool, als Scout, als Robot …! Wir behalten das bei.

            Der nächste Chat findet am 02.04.14 um 16 Uhr statt, zum Thema “Erworbene (statt angeborener) Behinderung”.

          • http://blogrank.cytrap.eu/ig/4yt/*/*/*/FTindex Urs E. Gattiker

            Lieber Stan @stan_albers:disqus

            Super – ich habe mal auf Twitter nach den Tweets gesucht.

            ===> https://twitter.com/search?q=%23IFBeV&src=typd

            Einige interessante Dinge. Würde mich freuen wenn es noch eine pdf Datei mit all diesen Tweets geben würde. Im Blog reinstellen… bei Euch.

            Nochmals vielen Dank für dieses interessante Feedback. Freut mich das es ein Erfolg war. Macht weiter so!

            Uebrigens, das Image unten anklicken, dann wird es gross, einfacher zum lesen.

            Urs
            DrKPI.de

Previous post:

Next post: