Schülerbefragung STRIMgroup und CyTRAP Labs

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Presseveröffentlichung

zu den Schülerbefragungen 2013 der STRIM® in der DACH-Region 

Auszug Schweiz

Mit den Smartphones sind Jugendliche in der Lage, von überall und jederzeit Informationen abzurufen, diese per SMS oder Gratis TextAPPs auszutauschen und mit Freunden z.B. via Facebook in Kontakt zu treten. Wenn es jedoch um Informationen zur Berufsorientierung oder zur Gesundheit geht greifen sie zum PC oder Notebook, oder sogar zu Tageszeitungen und Gratisblättern. Auch Berufsberater und Berufsmessen haben als Informationsquelle einen hohen Stellenwert.

Zur Einschätzung eines potenziellen Lehrbetriebes orientieren sich Schweizer Schülerinnen und Schüler sehr stark am Ruf des Unternehmens als Lehrbetrieb, an dessen Image sowie an Erfahrungen während einer Schnupperlehre. Die Mädchen im Besonderen ziehen hierbei auch gerne die Familie und Freunde/-innen zu Rate.

Dies sind einige der interessanten Erkenntnisse aus einer Umfrage der STRIM®, welche die Lehrstellensituation von über 2.000 Jugendlichen im Alter von 14 bis 17 Jahren in Deutsch-land, Österreich und der Schweiz untersuchte.

Die Haupterkenntnisse für die Schweiz sind:

9,1 Prozent der Schweizer Schülerinnen und Schüler zählen Technik und Naturwissenschaften zur ihren Lieblingsfächern; Mädchen deutlich weniger als Jungen.
Bei diesen belegt dieses Fach Platz 4. Dort, wo Technikunterricht angeboten wurde (45 Prozent in der Befragung), beurteilten diesen die Jungen mit 64,5 Prozent als spannend bis sehr spannend, die Mädchen mit 37,5 Prozent.

 Beim Attraktivitätsranking Schweizer Unternehmungen belegten Apple, Raiffeisen und Google die Plätze 1 bis 3. Spitäler und Verwaltungen haben gegenüber dem Vorjahr deutlich schlechter abgeschnitten, die Schweizerische Post verschlechterte sich von Rang 1 im Vorjahr auf Rang 4.
Die Schweizer Grossbanken belegen die Plätze 5 (UBS) und 8 (Credit Suisse), was eine leichte Verbesserung gegenüber den Vorjahren darstellt.

98,8 Prozent der Schülerinnen und Schüler, die bereits einen Lehrvertrag vorliegen haben, absolvierten vorab im Lehrbetrieb eine Schnupperlehre.
Damit ist die Schweiz Spitzenreiter. Abgeschlagen folgen Österreich mit 47,4 Prozent und Deutschland mit 23,0 Prozent.
73,8 Prozent der in der Schweiz Befragten absolvierten zudem eine Schnupperlehre in einem anderen Betrieb im selben Beruf.
Stolze 84,8 Prozent antworteten auf die Frage „Ist der Lehrbetrieb das Wunschunternehmen?“ dann auch mit „ja“.

Facebookseiten von Unternehmen mit Lehrstelleninformationen spielen für die Jugendlichen faktisch keine Rolle.
Mit 65,6 Prozent liegen die Webseiten öffentlicher Stellen, wie z.B. LENA, klar auf Position 1; gefolgt von Suchmaschinen mit 34,4 Prozent sowie Unternehmenswebsite und Blog mit 15,9 Prozent.

Pressemitteilung als Download 2-Seiten pdf


Zürich – Sonnenberg – Do 23. Mai – Präsentation der Ergebnisse
  oder Online Infos

Zitate

“Die Bedeutung der Schnupperlehre ist für alle Beteiligten immens hoch. Die Jugendlichen erhalten dadurch einen guten Einblick in den Lehrbetrieb und in die Inhalte des jeweiligen Lehrberufes. Lehrbetriebe lernen sowohl Fach- als auch Sozialkompetenzen der jungen Menschen sehr gut kennen” sagt Dr. Volker Mayer, CEO der STRIMgroup AG und Mitautor der Studie.

„Die Studienresultate zeigen, dass Schüler und Schülerinnen vor allem Webseiten und Firmenblogs nutzen, um Informationen über die Lehre in den Unternehmen zu erhalten”, erklärt Professor Dr. Urs E. Gattiker, CEO von CyTRAP Labs GmbH und Mitautor der Studie. “Dieselben Angebote auf Facebook nutzen die Schülerinnen und Schüler hingegen kaum. Die Studienresultate werden Folgen haben auf das Rekrutierungs-marketing im Web 2.0 und dadurch die Rekrutierung verändern.”

Die Umfrage

Die Online Umfrage fand vom 4. Februar bis zum 1. Mai 2013 statt. Die Ermessens-Stichprobenerhebung wurde mit Schülerinnen und Schülern des 9. bis 12. Schuljahres (Österreich: 428 Teilnehmer), des 7, 8 und 9 Schuljahres (Schweiz: 1.158 Antworten) sowie des 9. bis 12. Schuljahres (Deutschland: 698 Teilnehmer) durchgeführt.

Die komplette Studie kann ab 24. Juni 2013 telefonisch (Tel. 043 3660 558) oder per Email (studie2013@strimgroup.com) gegen eine Schutzgebühr in Höhe von CHF 210,00 bezogen werden.

Die STRIMgroup AG fungiert als Holdinggesellschaft der STRIM Unternehmen; von der Strategie- und Managementberatung, über das Dienstleistungsgeschäft in den Bereichen Personal und Finanzen/Controlling bis hin zur Qualifizierung von Führungs- und Fachkräften. Die STRIMacademy ist hierbei für die Weiterentwicklung zuständig und verantwortet alle Befragungen, Studien und Veröffentlichungen als hauseigener Verlag.

Die CyTRAP Labs GmbH baut Analyseinstrumente, welche es erlauben, den Wirkungsgrad von Social Media Performance effektiv zu messen. Dabei unterstützt das Unternehmen Kunden bei der Umsetzung strategischer und operativer Ziele mit Hilfe von KPIs und Social Media Audits.

Kontaktpersonen:

Herr Dr. Volker Mayer
VR-Präsident und CEO der STRIMgroup AG, Binz (Zürich)
volker.mayer@strimgroup.com
+41 (0)43 366 05 58

Herr Prof. Dr. Urs E. Gattiker
CEO der CyTRAP Labs GmbH, Zürich
+41 (0)44 272 1876
urs.gattiker@cytrap.eu