Social CRM: Kundenservice mit Twitter?

by Urs E. Gattiker on 2012/02/12 · 14 comments 1.545 views

Synopsis:
Marken wie SBB, Ikea oder Deutsche Bahn nutzen Social Customer Relationship Management (sCRM) immer öfter. Tools wie Twitter und Blogs kommen dabei zum EinsatzWir erklären Ihnen die Risiken und warum dabei das Call Center immer wichtiger wird.

Heute verstehen Kunden soziale Netzwerke als Servicekanal und nutzen Facebook, Twitter & Co., um Supportanfragen zu stellen. Social CRM ermöglicht Unternehmen das klassische CRM mit Social Networks zu verknüpfen, um so die gewünschte Kundenbeziehung aufzubauen oder zu pflegen. Gute Theorie, aber wie funktioniert dies in der Praxis? QR Code CyTRAP Labs Blog Post. Social CRM:Kundenservice mit Twitter? http://info.cytrap.eu/?p=3122/#commentsZum Beispiel,  wie effektiv ist es Mitarbeiter einzusetzen, die zu den klassischen Servicezeiten von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr die Fragen der Kunden beantworten – “mit der festen Überzeugung, dass Service mit 140 Zeichen geht”?

Bezugsquelle: Social CRM: Kundenservice mit Twitter

Hier sind vier Fragen die uns helfen abzukären:

a – ist Twitter für unser Unternehmen ein effektives Mittel für einen besseren Kundenservice, und b – können und wollen wir uns diese Art von Service überhaupt leisten?

1.  Haben wir die notwendigen Ressourcen?

Kundenservice verbessern mit Hilfe von Social Media ist ein Renner. Viele Diensteleister machen es vor. Zum Beispiel  @Generalabo@sbbnews oder aber auch die Deutsche Bahn mit @DB_Bahn. Der erfolgreichste Twitter Kanal der SBB existiert seit 2009. Er wird jedoch nicht von der SBB selber betrieben, sondern von Freiwilligen auf @RailService.  Fragen wegen Verspätungen usw. werden kompetent und schnell beantwortet. Die SBB trägt sich jetzt mit dem Gedanken, auch sowas aufzuziehen. DB_Bahn tweet: Das Twitter-Team verabschiedet sich und wünscht Ihnen ein schönes Wochenende. Das passende Ticket dazu: http://bit.ly/rgOgC9 Bis Montag. /ch Mit dem @DB_Bahn hat die Bahn gelernt, dass man nicht schon am Freitagnachmittag bis Montags um 8 Uhr schliessen kann (schönes Wochenende wünscht @DB_Bahn). Seit 2011 ist das Twitter Konto auch am Sonntag ‘im Dienst’. Grundsätzlich erwarten Twitter Nutzer 24 x 7 x 365 Service. Vom IT und Risiko-Management Bereich wissen wir, dass ein solcher Service rund 12 bis 15 Leute braucht. Damit ist sichergestellt, dass über die Weihnachtstage, mitten in der Nacht und während der Sommerferien einen guten Service bieten können. Für kleinere privatewirtschaftliche Unternehmen mit weniger als 250 Angestellten (das sind über 99 Prozent aller Firmen in der EU und der Schweiz) ist ein solcher Service schlichtweg nicht bezahlbar.  Auch Grossbetriebe wie die Migros, Raiffeisen oder DB bieten keinen solchen Service.

Fazit: Der Twitter Nutzer glaubt auch Samstags um 2 Uhr früh noch eine Antwort zu erhalten. Die Frage lautet deshalb: Wie sollte Twitter bei uns eingesezt werden? (z.B. Verspätungen oder News über Twitter verbreiten lohnt sich, aber als Schraubenhersteller Reklamationen über Twitter abhandeln – macht dies Sinn?)

2. Hilft unser Service dem Kunden?

Auch wenn unsere Antwort zur obigen Frage ja ist,  sind wir vom guten Service über den Twitter Kanal noch weit weg scheint mir. Der @ComastCares Kanal entpuppte sich schon bald als die letzte Station für verzweifelte Kunden. Nachdem Kunden öffentlich auf Twitter um Hilfe baten, bekamen Sie diese auch viel schneller und kompetenter als über den Call Center. PS. Oftmals sind die Leute die Social Media Kanäle bedienen interne Mitarbeiter mit besserer Ausbildung wie auch Gehalt als diejenigen im Call Center beim Outsourcer.

CyTRAP fragt Migros - warum klappt das nicht - die Antwort folgt sogleich - ruf uns an

Schlimm ist es wenn sich dann Twitter als weitere Hürde entpuppt, welcher der Kunde nehmen muss, um endlich die Hilfe zu bekommen die er braucht  (z.B.  Migros und Kundenservice über Twitter – ja aber - siehe  das Image oben). Unsere Umfragen zeigen auf, dass sowohl Kunden wie auch Mitarbeiter diesen Service mit grossem Zeitaufwand verbinden (d.h. “es geht nicht so schnell und einfach wie ich dachte”).

Fazit: Viele Kunden nutzen Twitter nur, weil sie anderweitig keine einfache und schnelle Hilfe erhalten. Die Frage lautet deshalb:  Wie können wir unser Qualitäts- und Prozess-Management so verbessern, dass Kunden schnellen und guten Service auch ohne Twitter erhalten?

Mehrwert kann dann dazu führen, dasss der Leser sich gleich einmal hier  - wie 1,500 weitere – mit seiner eMail registriert umd den nächsten interessanten Blogeintrag schnell und bequem bekommt.

3. Haben wir Resonanz?

Um auch von Montag bis Freitag zwischen 8 und 20 Uhr die Fragen der Kunden beantworten zu können braucht es vier Mitarbeiter welche nebenbei oder aber als Vollzeit Job Anfragen beantworten.  Die Mindestanzahl um auch während den Ferien schnell antworten zu können ist sicherlich drei Mitarbeiter. Auch wenn wir Kundenanfragen effizient beantworten, was ist das Echo auf diesen Service? So fragt also ein Migros Kunde um Hilfe wie zum Beispiel @Migros wo sind die Bratbeutel? Ein Angestellter der Migros antwortet über Twitter mit dem URL für den Kunden. Guter Service möchte man meinen. Aber was ist die Resonanz?  0.01 Prozent oder 3 Clicks (von den 5 waren 3 Clicks von mir) der damals 3,000 Migros Followers haben  im Januar 2012 den URL angeclickt und die Migipedia Seite besucht.

Migros sendet Twitter Nutzer als Antwort ein Link auf Migipedia mit Produktbeschrieb - resonanz = null 1 click von uns, 2 von einem bestimmten User = 3 clicks aus 3500 followers?

Fazit: Kaum mehr den ein oder zwei Prozent der Migros Kunden nutzen Twitter. Meistens ist die Resonanz bescheiden. Die Frage lautet deshalb: Könnte man Kundenanfragen besser und mit geringerem Aufwand über eMail, Telefon oder Online Chat beantworten?

4. Nutzen wir Twitter richtig?

Ikea fragt sich - warum versteht Twitter uns nich oder was machen wir falsch?Natürlich ist ein Social Media Audit inklusive einer Kosten-Nutzen Analyse notwendig (Gattiker, 2012 – coming soon), um zu überprüfen ob wir Twitter richtig nutzen. Die Ikea Deutschland hat das bei Twitter vorgemacht.  Die Konsequenz war das IKEA_FAMILY schon seit gut 14 Monaten nicht mehr zwitschert. Warum?  Die IKEA Leute fanden die Resonanz unbefriedigend. Ebenso war es unklar, welche ‘News’ Angebote die FAMILY Club Mitglieder als wertvoll oder hilfreich einstuften. Deshalb entschloss sich ASOS kurzerhand anstatt Twitter, Facebook für den Kundenservice zu nutzen. ASOS hilft dabei Kunden recht unkompliziert über die Facebook Seite: ASOS Kundenservice. Damit hat ASOS  mit Erfolg diese Anfragen, Reklamationen, usw. von der ASOS Facebook Seite wegbekommen.Für Kundenservice besuchen Sie bitte unser Facebook Seite - ASOS Here to Help

Fazit: Welche Art von Inhalten, Nachrichten oder Informationen Kunden auf Twitter als wertvoll einstufen muss genau evaluiert werden. Die Frage lautet deshalb: Wieviele Kunden & potentielle Kunden nutzen Twitter? Welche Art von Tweets würden diese als Service mit Mehrwert schätzen?

Schlussfolgerungen  was zählt - 3 Tipps

My.ComMetrics - Verbessern Sie den Erfolg Ihres Blogs - Kostenlos registrieren.Hier haben wir 3 Tipps die Ihnen helfen sollten die für Ihr Unternehmen beste Strategie zu finden.

  1.  sCRM ist skalierbar aber nicht unbedingt über Twitter: Effektive Nutzung von Twitter braucht Personal und viel Zeit. Sind wir willens dies zu tun? Können und wollen wir uns dies leisten?
  2. Twitter ist nicht das A und O für  Kundenservice:  Um Nachrichten schnell zu verbreiten (z.B. Verspätungen der Züge) ist Twitter ein perfektes Werkzeug. Allgemein gilt jedoch, dass bei 75% der Anfragen über Twitter der Kunde auch nach zwei Tweets noch keine zufriedenstellende Antwort hat.
  3. Stärken nutzen – Fokus auf zwei bis maximal drei Anbebote: Der Kunde will Hilfe die kompetent, rasch und freundlich erfolgt. Natürlich, das gilt auch während der Weihnachtszeit wenn wir zwecks Betriebsferien geschlossen sind. Wenn notwendig, bitte nutzen Sie Webseite/Weblog und höchstens zwei dieser Tools wie Twitter zum Kundenservice. Aber dann machen wir es richtig!

Manchmal sind auch die Informationen auf der Webseite selber ungenügend. Zum Beispiel, die Informationen auf der SBB Webseite zum Transport von Kinderfahrrädern ist unvollständig. Hier schafft ein guter FAQ (Frequently Asked Questions) für den Kunden Abhilfe, wie z.B.:

Wie transportiere ich das Fahrrad meines Kindes (mit Gangschaltung) kostenlos im SBB Zug? Antwort. Indem ich:
a – das Fahrrad eingepackt mitnehme, oder aber als b – Erwachsener ein Velobillett gelöst habe.
In beiden der obigen Fällen wird dann das Fahrrad meines Kindes kostenlos befördert.

Es kann nicht scheinbar zwei verschiedene Kundenservices geben, wobei der Social Media Nutzer mehr wert ist als andere, die nicht öffentlich um Hilfe bitten (zum Beispiel bei Twitter dauert es 2 Std. aber mit eMail 48 Std. - siehe SBB – obiges Beispiel). Die Dringlichkeit ist doch meist die selbe. Beim Kunden kommt es nicht positiv an, wenn sein Problem „erst“ dann gelöst wird, wenn er öffentlich darum bittet (Diskussion auf Google plus – image unten). Google+ Diskussion - Vodafone und Deutsche Telekom - Kunden wird schneller geholfen wenn die Anfrage über Twitter oder Facebook kommt als über das Call-Center - warum? Weitere Ressourcen:

TippSuchenauftrag für mehr Informationen von CyTRAP über sCRM, Kundenbehiehungsmanagement und KMUs (einfach anclicken)

Quelle des Artikels – Social CRM: Kundenservice mit Twitter?

Ihre Meinung zählt! Bitte ein Kommentar unten

Uebrigens: Bei komplizierteren Anfragen bevorzugen Kunden immer noch das Telefongespräch mit dem kompetenten Service Mitarbeiter.

ZL:NG @CyTRAP schreibt: Social CRM: Social CRM: Kundenservice mit Twitter? | Tweet This

Hilfswerk: 3 Tipps für das Social Media Marketing

by Urs E. Gattiker on 2012/01/18 · 4 comments 803 views

Zusammenfassung:
Nutzen Sie Social Media wie Krebshilfe, Löwenmut oder Greenpeace? Wir diskutieren die 3 gröbsten Fehler.

Für 2012 haben wir uns sicherlich alle das Ziel gesetzt, Social Media und Neztwerke besser zu nutzen. In diesem Zusammenhang habe ich kurz vor Jahresende auch diese eMail erhalten:

“Wir haben mittlerweile für alle unsere Initiativen (……) Seiten auf Facebook, Google+, und Twitter. Seit einem Jahr haben wir eine Fundraising- und  Öffentlichkeitsarbeits-Abteilung, mit Texterin und Online-Redakteurin…

Auf der Vorhalte-Seite sind wir also gut vorangekommen.  Wir kommen aber nicht voran, mehr Follower auf Twitter und Freunde auf Facebook zu bekommen.

Gern hätte ich von Dir unentgeltlich die fünf besten Tipps, wie wir da was ändern können. Mit Dank im Voraus.”

Ich werde mit drei Fragen und Antworten mögliche Lösungswege für gemeinnützige Vereine, Hilfswerke und  Stiftungen aufzeigen:

  1. Wer ist unser Leser, Follower und/oder Fan?
  2. Welche Wertschöpfung wollen wir mit Social Media erzielen?
  3. Was ist zu tun wenn wir die Ziele nicht erreichen?

Diese Problematik haben wir auch ein wenig auf Google Plus diskutiert, z.B. hier:

ComMetrics fragt:  Was sind Ihre Social Media Pläne für 2012? Zum Lesen, einfach anclicken

1. Der ideale Leser, Follower oder Fan

Die eMail oben fragte: Wie kriegen wir mehr Follower auf Twitter und Freunde auf Facebook? Ist unser Ziel einfach mehr Followers auf Twitter und Freunde oder Fans auf Facebook zu bekommen? Hier braucht es noch einige Antworten.

Zum Beispiel für unsere Xing Social Monitoring Gruppe.  Was wollen wir genau? Mehr Mitglieder oder nur solche die aktiv mitmachen?

Wie ist es mit diesem Blog? Will ich das Leute wie Sie die Beiträge lesen? Erhoffe ich mir vielleicht, dass dann einige auch irgendwann mit uns in Kontakt treten und vielleicht sogar was kaufen?

In all diesen Beispielen muss die Stiftung, das Hilswerk oder der NGO (‘non-governmental organization’, Nichregierungsorganisation) das Zielpublikum definieren.  Erst dann sind wir in der Lage für dieses Publikum relevante Inhalte, Angebote und Videos bereitzustellen. Solch ein Mehrwert kann dann dazu führen, dasss der Leser sich gleich einmal hier  - wie 1,500 weitere – mit seiner eMail registriert umd den nächsten interessanten Blogeintrag schnell und bequem bekommt.


 

Aber vielleicht wollen wir  Menschen erreichen die willens sind in den Ferien, an Abenden oder an Wochenenden unsere gemeinnützigen Projekte tatkräftig zu unterstützen.  Spendegelder sind sicherlich auch von Interesse. Oder brauchen wir  Social Media ganz einfach um Mitgliedern aufzuzeigen, wie deren Spendegelder in unseren Projekten eingesetzt werden?

Nur eine solche Diskussion in Ihrem Team ermöglicht es Ihnen eine Beschreibung des Zielpublikums zu erstellen. Desto enger die Definition für die Zielgruppe (z.B. nur potentielle und heutige Spender), desto einfacher ist es relevante Inhalte zu offerieren (z.B. Tweets, Einträge auf Google Plus, Blog, Videos, und Fotos).

2. Welche Wertschöpfung wollen wir erzielen?

In einem Blogeintrag  ”Den Erfolg der PR in sozialen Netzwerken sichtbar machen“ schlägt Frau Wenk vor den Erfolg mit Kosten zu messen und zwar per:

ComMetrics - benchmark your social media efforts - use our tool.

  • Engagement
  • Click
  • Inbound Link
  • Subscriber

Leider ist es jedoch schwierig die Kosten genau zu definieren  (z.B. direkte oder indirekte Kosten) (siehe auch “ComMetrics social media cost classification model“).

Die Kosten für einen neuen Subscriber/Abonnenten für diesen Blog, eMail Newsletter oder Freund auf Facebook zu berechnen ist ein Weg. Aber die Wertschöpfung ist was zählt. Welche Potentiale eröffnet uns der Kontakt mit diesem Menschen (z.B. Unterstützung, Spende, usw.)

Für einige Hilfswerke oder Nichregierungsorganisationen  ist jedoch nur die Nummer – wieviel – von Interesse. Dies würde bedeuten, dass wir weiterhin versuchen die Anzahl von Clicks, Subscribers und Inbound Links zu erhöhen. Aber vielleicht sollten wir einmal genauer abklären, ob unsere Beiträge oder Inhalte genügend Resonanz generieren (ComMetrics Resonance Score).  Resonanz bedeutet auch, dass die Leser einen Weblog Eintrag wie diesen hier kommentieren. Keine Kommentare oder nur solche welche der Autor nicht beantwortet lässt vermuten, dass man sich hier noch verbessern kann.

3 Ziel nicht erreicht, was nun?

Wenn wir genau definiert haben welchen Kunden, Leser, oder Typ eines Facebook Fans wir erreichen wollen, gilt es die Technologie auszwählen. Wohltätige Organisationen wie das Internationale Rote Kreuz oder das British Red Cross sind mit Facebook sicher nicht schlecht bedient. Einige dieser Organisationen nutzen auch Google Plus mit Erfolg.

Trotz aller unserer Anstrengungen kann es jedoch passieren, dass wir die gesetzten Ziele nicht erreichten. Dann müssen wir über die Bücher.

Was tun, wenn Facebook Fans unseren Beitrag nicht sehen weil er einfach untergeht. Vielleicht erreichen wir diese dann doch noch wenn die Mitteilung über Twitter gesendet wird oder Google+.  Aber auch dies kann ins Leere gehen.

Das wertvollste Gut des Social Media Nutzers ist dessen Aufmerksamkeit. Da er aber fast immer zu wenig Zeit hat, müssen wir mit seiner Aufmerksamkeit sehr sorgfältig umgehen. Die Grafik unten zeigt dies in einem Schema auf.

Zum Beispiel kann das Ziel sein den Facebook Fan oder Twitter Follower dazu zu bringen sich mit der eMail für den Newsletter oder Blog einzutragen (x Achse unten – von links nach rechts).

Conversation and Engagement - ComMetrics - CyTRAP Labs - schemata that helps you figure things out.

Wenn das ‘Involvement’ zu tief ist (d.h der Facebook Fan oder Twitter Leser sieht unsere Mitteilung nicht), ist die ganz Arbeit nutzlos.

Wenn er unseren Beitrag sieht und dann noch liest, kann er diesen auch mit seinen eigenen Google Plus or Twitter Followers teilen. Erst dann erreichen wir mehr interessierte Leser und generieren mehr Aufmerksamkeit.

ComMetrics - Was sind Ihre Social Media Pläne für 2012? Zum Lesen, einfach anclicken

Schlussfolgerungen  was zählt - 3 Tipps

Die obigen Ausführungen zeigen uns auch drei wichtige Marketing Trends für 2012:

  1. Inhalte sind das Wichtigste: Auch bei einer Kundenzeitschrift muss der Inhalt die Zielgruppe interessieren.
    Ein Tweet kann interessieren. Diesen aber gleichzeitig noch auf der Facebook Pinnwand zu platzieren ist vielleicht falsch.  Facebook Fans hätten sicherlich noch gerne drei Linien Text und vielleicht ein Foto dazu.
  2. Sinnlose Kennzahlen ( ’navel gazing’ Metrics) sind tabuNur 150 Freunde auf Ihrer Facebook Seite im Vergleich zu 2,000 einer anderen wohltätigen Organisation sagt wenig aus.
    Klären Sie ab: Wie aktiv sind Ihre Fans, werden die Beiträge gelesen? Das Wichtigste ist sicher rauszufinden ob dieses Engagement zu mehr Spenden, Freiwilligenarbeit oder ehrenamtliche Tätigkeit führen wird.
  3. Reden Sie mit der Zielgruppe:  Wie brauchen diese Ihre Inhalte. Was gefällt Ihnen, was nicht und warum? Lesen die Spender Ihre Inhalte auf Facebook, Google Plus der Webseite. Wenn ja oder nein, nachfragen warum? Gemäss Antworten müssen dann wiederum die Inhalte angepasst werden.

ComMetrics fragt:  Was sind Ihre Social Media Pläne für 2012? Zum Lesen, einfach anclicken

Weitere Ressourcen zum Thema

- ComMetrics My.ComMetrics.com  – warum dieses Ihnen wichtige Daten gibt und somit Google Analytics ergänzthttp://howto.commetrics.com/faq/standard/
Werberichtlinien von Facebook – Achtung oder es ist alles im Eimer
Diskussion auf Google Plus – Stiftung und Hilswerk auf Google+ – geht das gut?
- Why do non-profit social media efforts fail?
Small, Deborah, A., Loewenstein, George, Slovic, Paul (2007). Sympathy and callousness: The impact of deliberative thought on donations to identifiable and statistical victims. Organizational Behavior and Human Decision Processes, 102, pp. 143-153.  (Danke an Karen Dietz – ComMetrics Gues Blogger für diese Dokument!)
Selbsthilfegruppen: 4 Tipps zum besseren Social Media Marketing

Sie können die oben aufgeführten Tipps natürlich auch ignorieren.  Aber wenn Sie diesen Tipps in Ihre Planung miteinbeziehen können Sie sich einige Frustration ersparen und Ressourcen effektiver nutzen .

Am wichtigsten ist jedoch, dass Sie dann eine Dienstleistung für Kunden oder Spender offerieren, welche Mehwert bringt. Das Letztere garantiert Ihnen fast immer die Aufmerksamkeit der Kunden, Spender oder Vereinsmitglieder.

TippSuchenauftrag für mehr Informationen von CyTRAP über Social Media Marketing, Selbsthilfegruppen, Hilfsorganisationen und KMUs (einfach anclicken)

Quelle des Artikels – Hilfswerk: 3 Tipps für das Social Media Marketing

Ihre Meinung zählt! Bitte ein Kommentar unten! Viel Erfolg mit Social Media für 2012 wünscht Urs @CyTRAP

ZL:NG
@CyTRAP schreibt: Hilfswerk: 3 Tipps für das Social Media Marketing | Tweet This

CyTRAP Poll: 2012 Kundendialog und Engagement Trends

by Urs E. Gattiker on 2011/12/04 · 13 comments 1.362 views

Wir sind wieder in der Zeit des Jahre wo wir uns auf die Festtage vorbereiten und für das neue Jahr planen.

Die Digital- und Social Media Marketing Herausforderungen interessieren hier besonders.

Hiermit bitte ich Sie und andere Leser um Hilfe indem Sie in unserem Poll mitmachen zu den grössten Herausforderungen im Bereich von Digital- und Social Media Marketing für 2012..

Quelle des Artikels  - CyTRAP Poll: Die wichtigsten Trends für 2012

Ob Sie für eine gemeinnützige Organisation, Behörde, Grossfirma oder selbständig erwerbstätig sind, wenn Sie Social Media in Ihrer Arbeit nutzen (z.B. Twitter, Facebook, Blog, YouTube, Xing, Flickr oder studiVZ), dann ist diese Umfrage für Sie!


Vielen Dank für Ihre Teilnahme.

Natürlich werde ich über die Ergebnisse aufdiesem Blog berichten. In der Zwischenzeit bitte ich Sie sich hier mit Ihrere eMail Adresse einzutragen:


 

ComMetrics - benchmark your social media efforts - use our tool.Wie immer freue ich mich auf Kommentare Ihrerseits. Was denken Sie wird 2012 die grösste Herausforderung in Sachen Engagement Marketing oder Kundendialog oder Kundeninteraktion? 

Bitte schreiben Sie ein Kommentar unten!!